Nvu
| Nvu | |
|---|---|
Web-Entwicklungspaket | |
| Basisdaten | |
| Entwickler: | Linspire |
| Aktuelle Version: | 1.0 (28. Juni 2005) |
| Betriebssystem: | Windows, Linux, Mac OS X |
| Kategorie: | HTML-Editor |
| Lizenz: | MPL / GPL / LGPL Dreifachlizenz |
| Deutschsprachig: | ja |
| www.nvu.com | |
Nvu (ausgesprochen: „n-view für „new view“) ist ein Web-Entwicklungspaket zur Bearbeitung von HTML-Seiten, das unter diesem Namen nicht mehr weiterentwickelt wird. Technologisch gesehen handelt es sich um die Standalone-Version der nach wie vor weiterentwickelten Editor-Komponente des Mozilla-Projektes SeaMonkey.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Entwickelt wurde Nvu von der französischen Firma Disruptive Innovations im Auftrag der Firma Linspire.
Kern von Nvu ist ein WYSIWYG-HTML-Editor. Außerdem enthalten sind ein FTP-Modul und ein CSS-Editor. Nvu ist mit zusätzlichen Programmmodulen und Themes erweiterbar. Framesets kann Nvu nicht bearbeiten.
Nvu basiert auf dem Mozilla-Composer und ist dessen „Standalone-Version“. Nvu benutzt sowohl zur Darstellung der bearbeiteten Dateien als auch der eigenen Benutzeroberfläche die Gecko-Rendering-Engine des Mozilla-Projektes. Nvu-Entwickler Daniel Glazman ist beim Mozilla-Projekt für die Editor-Komponente (Composer) verantwortlich. Der Quelltext wurde unter den drei Lizenzformen (MPL, LGPL und GPL) freigegeben und ist als Open Source für jedermann frei nutzbar. Inzwischen ist der Quelltext wieder in das Mozilla-Projekt zurückgeflossen, und es wird an einer Portierung der Standalone-Version des Mozilla Composers auf XULRunner gearbeitet.
Betriebssystem
Nvu ist für folgende Betriebssystem erhältlich.
Die Anwendung ist prinzipiell auf alle Betriebssystem portierbar, die die übrigen Mozilla-Anwendungen unterstützen, z. B. Solaris oder OS/2.
Nachfolge-Projekte
Seit Juni 2005 gibt es vom Markeninhaber Linspire keine neuen Versionen von NVU. Als Nachfolger gibt es KompoZer und BlueGriffon.
KompoZer
siehe Artikel KompoZer
BlueGriffon
Wie NVU wird auch BlueGriffon von Disruptive Innovations entwickelt. Ende September 2008 ging der Internetauftritt des Nachfolgeprojektes online. Eine Alphaversion von BlueGriffon wurde Anfang Oktober für Windows zum Download angeboten. Die Alphaversion von BlueGriffon basiert wie Firefox 3 auf der aktuellen Gecko 1.9.x Engine und XULRunner.